Mehr Plüsch als Punk: Larissa Marolts dicker Mode-Patzer bei „Promi Shopping Queen“

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In einer neuen Ausgabe von „Promi Shopping Queen“ bei VOX sollten Kandidaten wie Larissa Marolt richtig ausrasten – zumindest modisch. Das Motto lautete „Go Wild!“ und war wie geschaffen für Larissa Marolt. Doch die Kult-Blondine blieb seltsam zahm. Miau!

Einen schönen Ausblick hat sie schon. Immer wenn Larissa Marolt in ihrem Heimatort St. Kanzian in Kärnten in Österreich aufwacht, blickt sie über den Klopeiner See. Ein echtes Idyll, das sich die Chaos-Königin aus dem 2014er-„Dschungelcamp“ da ganz in der Nähe ihres elterlichen Hauses geschaffen hat. „Das ist mein Kraftort, mein Ruhepol“, ließ sie in einer neuen Ausgabe von „Promi Shopping Queen“ wissen, als sie das Kamerateam durch das eigene recht große Apartment führte. Ruhig sollte die ansonsten recht Spruch-gewaltige Österreicherin beim VOX-Promi-Einkaufen aber keinesfalls bleiben. Immerhin hatte Designer Guido Maria Kretschmer diesmal im Motto gefordert: „Go Wild!“

Nun mag Marolt gegenüber ihren beiden Mode-Konkurrenten, Choreograf Cale Kalay und Ex-„GZSZ“-Darstellerin Nadine Menz, einen gewissen Nachteil gehabt haben. Anders als in Köln oder München ist im viel beschaulicheren Klagenfurt die Auswahl an besonders stylishen Modeläden mit möglichst fetzigen Klamotten eben doch überschaubarer. Marolt sollte sich im angeblich angesagten Leoparden-Look kleiden. Dazu noch besonders „wild“. Kretschmers Hinweis mit dem „Punk Rock Song“ von Bad Religion aus einem Minilautsprecher sollte eindeutig genug gewesen sein.

Mehr Teddy als Punk

„Ich muss ja gestehen, ich bin nicht so ein Leoparden-Fan“, maunzte Marolt noch, da hatte sie auch schon einen Mantel in eben diesem Wildkatzen-Look. Dieser wirkte plüschig, hatte dazu noch einen rosafarbenen Schimmer. Die Schauspielerin („Sturm der Liebe“) war mehr Teddy als Punk. Was noch mehr verwunderte: Noch immer hatte sie keinen ihrer sonst so spontanen Sprüche platziert. Ist sie etwa mit ihren nunmehr 26 Jahren handzahm geworden?

Ließ sie in früheren stürmischen „Dschungelcamp“-Jahren schon mal wissen, „Ich brauch jetzt einen Kaffee. Ich kann nicht kacken ohne Kaffee“, echauffierte sie sich bei ihrem Einkauf allerhöchstens darüber, dass ihr die vorgeschriebene Zeit von vier Stunden davonrannte. Ein Grund dafür war schnell gefunden. „Wir sind ständig aufgehalten worden“, so Marolt. Tatsächlich wollten Fans und Passanten immer wieder Selfies mit ihr schießen. Ja, im beschaulichen Klagenfurt ist sie bekannt wie eine Königin.

Radikale Entscheidung beim Frisör

Gekrönt zur „Shopping Queen“ wurde Marolt letztendlich aber nicht – obwohl Guido ihr attestierte: „Mit ihrer Attitude bekommt sie noch einen Extrapunkt. Ich finde, das ist der beste Style unserer Veranstaltung.“ Es lag etwas am Plüschmantel und mehr noch an ihrer Frisur. „Die Haare sahen ein bisschen zu gewollt wild aus“, kritisierte Cale Kalay. Der Choreograf, dessen Vorname doch bitte Zale ausgesprochen werde, wie immer wieder betont wurde, zeigte sich unter den drei Teilnehmern als besonders mutig. Nicht nur, dass er sich für den geforderten Safari-Look in eine Damen-Bluse im Zebra-Look zwängte. Er ging besonders radikal mit seinen Haaren um.

Als er zu Beginn seiner Einkaufstour in Köln ankam, trug er noch stolz lange Haare mit Pferdeschwanz und Nackenmatte. Nachdem seine vier Stunden Einkaufszeit inklusive Styling abgelaufen waren, hatte er auch den Großteil seiner Mähne verloren. „Jetzt hat der Mann eine ordentliche Frisur. Ich finde, er sieht viel männlicher aus. Besser, viel besser. Es ist ein Junge“, frohlockte Guido Maria Kretschmer.

Im modischen Kurzhaarschnitt mit Scheitel saß Cale sodann auch im Berliner Studio zum gemeinsamen Treffen mit Marolt und Nadine Menz. Mit der luftigeren Frisur fühle er sich pudelwohl, freute er sich. In dieser guten Laune konnte er auch gut verschmerzen, dass es für ihn trotz wilder Entscheidung beim Frisör nicht zum Gewinn gereicht hatte. Der Titel „Promi Shopping Queen“ und 3.000 Euro für einen guten Zweck gingen diesmal an Nadine Menz. Sie kombinierte eine Schlangenprintbluse mit Pailettenelementen und trug dazu schwarze Leggings und offene Heels.