Berliner Soulsängerin Astrid North gestorben

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Die Berliner Soulsängerin Astrid North ist nach schwerer Krankheit am Dienstag in Berlin verstorben. Das erfuhr der rbb aus dem persönlichen Umfeld der Sängerin. North hinterlässt zwei Kinder und einen Ehemann. Sie wurde 1973 in Berlin geboren.

North war von von 1992 bis 2003 Sängerin der Band „Cultured Pearls“, die 1996 ihr erstes Album „Sing Dela Sing“ veröffentlichte – mit einem neuen Mix aus Soul, Rock, Jazz und Funk. Mit „Cultured Pearls“ spielte sie fünf Alben ein und hatte mehrere Radio- und Charthits, unter anderem „Tic Toc“, „Sugar Sugar Honey“ und „Kissing The Sheets“. Als Gastsängerin der Band „Soulounge“ nahm sie weitere drei Alben auf.

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Konzertabende in der Bar jeder Vernunft

Darüber hinaus wirkte sie in den 1990er Jahren als Gast auf der Single „Trouble Is“ der Berliner Band „Big Light“ mit, sowie bei dem Projekt „Little Red Riding Hood“ der „Fury In The Slaughterhouse“-Brüder Kai und Thorsten Wingenfelder. Weitere Kollaborationen fanden mit Sasha, dem Jazztrompeter Joo Kraus, Gabriel Gordon, sowie mit Bobby Hebb statt, mit dem sie 2016 eine neue Version seines Klassikers „Sunny“ veröffentlichte.

Seit 2010 war North als Solokünstlerin aktiv und veröffentlichte die Alben „North“ (2012) und „Precious Ruby“ (2016). Mit „North-Lichter“ präsentierte Astrid North seit 2016 regelmässige Konzertabende in der Berliner Bar Jeder Vernunft, bei denen sie weibliche Gastmusikerinnen eine Plattform bot.

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