Höhle der Löwen: So steht es nach schnellstem Deal aller Zeiten um „Easy Pan“

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Tom Becker und Jan Heitmann machten mit der „Easy Pan“ den schnellsten Deal aller Zeiten in der „Höhle der Löwen“. Ralf Dümmel biss nur wenige Minuten nach dem Pitch an – ohne den anderen Löwen auch nur den Hauch einer Chance zu lassen. FOCUS Online sagt er, wie es heute um das Investment steht.

Auf die Idee für ihre Erfindung kamen die Schwager Becker und Heitmann beim gemeinsamen Kochen. Viel zu oft landete das zubereitete Essen beim Schwenken der Bratpfanne entweder auf dem Herd oder dem Küchenboden. Sie hatten schließlich genug davon, und beschlossen, selbst eine Pfanne zu entwickeln. Heraus kam die „Easy Pan“, eine Pfanne mit Schwenkwand.

Die Höhle der Löwen

Schnellster Deal aller Zeiten in der „Höhle der Löwen“

Mit ihrer Erfindung wagten sich die beiden Gründer in die „Höhle der Löwen“. Sie waren bereit 20 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen abzugeben und wollten dafür im Gegenzug 25.000 Euro – macht eine bescheidene Bewertung von 125.000 Euro.

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Gleich nach ihrer Präsentation meldete sich Handelsmogul Ralf Dümmel zu Wort. „Der Pfannen-Markt ist riesig. Es werden circa 15 Millionen Pfannen im Jahr verkauft in Deutschland“, so der Investor in der Sendung. Er habe selbst bereits mehrere Millionen Pfannen verkauft. Es kam zum schnellsten Deal aller Zeiten in der „Höhle der Löwen“. Der ging sogar so schnell über die Bühne, dass die anderen Investoren noch nicht einmal weitere Nachfragen stellen, geschweige denn mitbieten konnten.

Die Höhle der Löwen

„Mir war bereits nach 2 Minuten klar, dass ich ein Angebot machen werde.“

„Für mich war die Entscheidung ganz einfach, da ich mich im Bereich der Bratpfannen sehr gut auskenne“, sagt Dümmel im Gespräch mit FOCUS Online. „Insofern war mir bereits nach 2 Minuten klar, dass ich hier ein Angebot machen werde.“ Auch mit der Zusammenarbeit ist er äußerst zufrieden. „Was ich sehr an den beiden schätze ist, dass sie uns extrem vertrauen und auf unsere Erfahrungen hören“, so der Investor.

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Auch Becker und Heitmann könnten kaum glücklicher sein. „Ralf ist bei allen Meetings und Entscheidungen dabei. Er nimmt sich wirklich viel Zeit für uns und stellt uns sein ganzes Team zur Verfügung“, so die Gründer. Zudem passe Dümmel, dank seiner Expertise, am besten zu ihrem Produkt.

„Easy Pan“-Deckel noch immer nicht produziert

Zunächst geht das Start-up mit seinen Bratpfannen in Deutschland, Österreich und der Schweiz an den Start. „Je nach Erfolg nehmen wir dann unsere Reisepässe und schauen, welche die nächsten Länder sind, die wir dann ansteuern wollen“, verkündet Dümmel. Gut möglich also, dass es die Pfanne mit Schwenkwand irgendwann auch in die weite Welt schafft.

Die „Easy Pan“ gebe es nicht nur im eigens eingerichteten Online-Shop, sondern auch im Teleshopping und im Handel, etwa bei Karstadt oder Netto. Insgesamt seien, laut Dümmel, mehr als 250.000 Pfannen produziert worden. „Wir haben mit Jan und Tom an unterschiedlichen Sets gearbeitet, sodass wir mit 6 Pfannen in verschiedenen Größen und Versionen auf den Markt gehen“, so der Investor weiter.

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Passende Deckel, welche die Gründer in der Sendung versprochen hatten, seien hingegen noch nicht produziert worden, so Dümmel. Laut dem Investor müssten allerdings die handelsüblichen Deckel, die in den meisten Haushalten vorhanden sind, auf die „Easy Pan“ passen.

Gründer tüfteln bereits an neuen Produkten

Die Verkaufs- und Umsatzziele für 2020 wollen Dümmel und sein Team erst im November festlegen. „Da es sich bei ‚Easy Pan‘ um eine Erweiterung für Pfannen handelt, müssen wir natürlich erst einmal abwarten, wie diese Neuheit beim Endkunden angenommen wird“, so der Investor.

Dass das kommende Jahr aber ein gutes wird, dafür spricht der Ehrgeiz der beiden Gründer. „Wir können einfach nicht stillsitzen“, so Becker und Heitmann. Sie tüftelten bereits an neuen Produkten. „Derzeit ist leider etwas wenig Zeit. Geplant sind aber weitere Produkte, die den Alltag erleichtern“, so die Gründer.